Christian Berner präsentiert drei filmische Episoden aus der Freudenberger Geschichte
Wie lässt sich Freudenberger Geschichte spannend und anschaulich erzählen? Dieser Frage widmet sich der Arbeitskreis Stadtgeschichte des 4Fachwerk-Museums. Bei seinen regelmäßigen Treffen arbeitet das Team historische Themen auf. Für eine zeitgemäße Präsentation werden neue Formen der Vermittlung gesucht.

Einen Beitrag dazu leistet Christian Berner. Er nutzt künstliche Intelligenz (KI), um einzelne Kapitel der Freudenberger Geschichte in bewegten Bildern zu veranschaulichen. Bei der Filmpräsentation im Museum stellt er drei historische Episoden vor:
1586: Die Geheimkonferenz von Schloss Freudenberg gilt als Auslöser der Befreiung der Niederlanden von den Spaniern (https://de.wikipedia.org/wiki/Achtzigjähriger_Krieg). Ein 80 Jahre dauernder Krieg war die Folge, der erst im Rahmen des Westfälischen Friedens 1646 beigelegt werden konnte.
1666: Im Hitzesommer brannte nicht nur London sondern auch Freudenberg ab. Fürst Johann Moritz zu Nassau Siegen, international erfahren und architektonisch interessiert, fällte weise Entscheidungen und sorgte für den Wiederaufbau und somit für das heutige Erscheinungsbild.
1796: In Freudenberg wurde die französische Kriegskasse geplündert. Die Franzosen, im Inbegriff die Stadt niederzubrennen konnten nur dank der Überzeugungskraft des Arztes Johann Wilhelm Weiland davon abgebracht werden. So konnte der „Alte Flecken“ bewahrt werden.
Christian Berner erläutert: „Die Filme sind als Entwürfe zu verstehen. Sie stellen nicht die Wirklichkeit dar, illustrieren jedoch die recherchierte Geschichte auf imposante Art und Weise.“ So könne auf Basis historischer Fotos und Zeichnungen ein möglicher Einblick in die Freudenberger Vergangenheit gegeben werden.
Termin: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 17:00 Uhr.
Eintritt 5 Euro, der der Museumsarbeit zugute kommt.